Kul-Turm Velber: Hasselfeldstraße,  30926 Seelze-Velber (im Ortskern)

Aktivitäten im Jahr 2022:

Unser Motto für das Jahr 2022 heißt "RESET". Wir drücken die Reset-Taste, stellen alles wieder auf "Null" und fangen von vorne an. Soll heißen: All die Veranstaltungen, die wegen "Corona" abgesagt werden mussten, werden im Jahr 2022 nachgeholt.

 

Das Programm 2022 wird wieder aus einer bunten Mischung aus Kunst und Kultur, Musik, Lesung und anderen Aktivitäten bestehen. Wer den Kul-Turm mieten möchte, eine Kultur-Veranstaltung darin plant, seine kreativen Arbeiten dort ausstellen möchte: Wir freuen uns über Eure/Ihre Anfrage - eine Nutzungsordnung findet sich in der Rubrik "Kontakt und Anfahrt". Wir wollen Vielfalt: Darstellende Kunst, Lesungen, Vorträge, Kabarett, Konzerte, Kinderkasperltheater, Kulinarisches und so weiter. Kontakt bitte per E-Mail, Danke.

Vorverkauf und Platzreservierungen, Getränkeverkauf:

Einen Kartenvorverkauf gibt es bei uns nicht. Aber es ist möglich, sich Plätze per E-Mail (an: info@8komma0.de) reservieren zu lassen. Wir bitten darum, uns rechtzeitig zu informieren, wenn Plätze nicht benötigt werden. Und wir bitten, 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn vor Ort zu sein, um zu bezahlen. Ansonsten werden die Plätze wieder "frei" gegeben.

 

Wir bieten bei unseren Veranstaltungen Getränke mit und ohne Alkohol an, im Sommer gekühlt, im Winter geglüht. Der Überschuss wandert in die Kasse unserem gemeinnützigen Trägervereins.

Fotografien von Bernd Reinert: MASKENPFLICHT - Hannover im Corona-Modus

Bernd Reinert ist ein Streetfotograf aus Velber. Für ihn ist die Straße die Bühne des Lebens, auf der er die besonderen Momente des Alltags mit seiner Kamera festhält. 2020 hat Corona auch in Hannover die Regie auf dieser Bühne übernommen. Nachdem seine geplanten Fotoreisen im März 2020 abgesagt wurden, begann Bernd Reinert die Coronazeit in Hannover fotografisch zu dokumentieren. Für ihn war das eine ganz neue Erfahrung. Er fotografierte leere Einkaufsstraßen, verlassene Plätze und die Menschen, die am Anfang ratlos der Pandemie gegenüber standen, sowie die Proteste gegen die staatlichen Maßnahmen. Seine schwarzweiß-Fotografien sind authentische Dokumente des menschlichen Lebens aus dieser besonderen Zeit.

 

Die Bilder werden erstmals anlässlich des Auftakt-Konzertes am 21. Januar gezeigt. Weitere Termine sind geplant.

Freitag, 21. Januar: Neujahrs-Wohnzimmerkonzert mit Sektempfang- 19.00 Uhr

Foto: privat
Foto: privat

Ein Konzert mit "Wohnzimmer-atmosphäre" und einen Sekt vorweg: So wird unser Neujahrsempfang im Kul-Turm mit akustischer Gitarre, zwei Stimmen, Kazoo und "Shaking Egg"...

 

Zu uns kommen die Musiker Fritz und Stephanie Hamburg.

 

Fritz Hamburg (er heißt wirklich so) ist für sein Publikum seit vielen Jahren nicht mehr aus der norddeutschen Musikerszene wegzudenken. Zu einer Zeit, als das Zauberwort "Unplugged" für die meisten Musiker noch in weiter Ferne lag, entschloss er sich - als einer der ersten hannoverschen Rockmusiker - zur handgemachten Musik zurückzukehren. Fritz Hamburg spielt und spielte schon immer ausgesuchte Oldies, Rock'n Roll sowie eigene englisch- und deutschsprachige Stücke - und das auf seiner unverwechselbaren roten Ovation, einer Akustikgitarre aus dem Jahr 1979.

Stephanie Hamburg stieg 1990 an der amerikanischen Ostküste in die Musikszene ein und verdiente sich später ihre erste Gage mit Oldies und Balladen als Straßenmusikerin in Hannover. Gleiche Interessen, gleicher Musikgeschmack und nicht zuletzt die Liebe führten zu einer dauerhaften Verbindung mit Fritz, in der nicht nur musikalisch ganz eigene Wege beschritten werden.

 

Stephanie & Fritz Hamburg sind ein Musikduo, das von dem Miteinander seiner Gegensätze lebt. Die beiden haben sich mit ihrem umfassenden Akustik-Live-Programm mittlerweile einen guten Namen gemacht.

 

Eintritt: 15 Euro (incl. Sekt & Knabber)

Freitag, 22. April: Learning to Fly - STORYTELLERS (Konzert) - 19.00 Uhr

 

Künstler wie Bob Dylan, Tom Waits, Bruce Springsteen, Paul Simon und Tom Petty sind Rockpoeten. Mit Ihren Songs haben sie Musikgeschichte geschrieben und ihre Werke haben Generationen von Singer/Songwritern den Blueprint zu eigenen Erfolgen gegeben. Mit ihrem Programm "Storytellers" schaffen Martin Hauke und Juan Schmid einen aufrichtigen Tribut an diese außergewöhnlichen Songschreiber. Teils in eigenen Arrangements, doch immer nah am Original, spielen und erzählen die 2 Musiker vom Schaffen dieser und anderer Weltkünstler, deren Leben und der Story hinter dem Song. Hört man den beiden zu, spürt man ihre Liebe zu dieser Musik. Mal sanft und spärlich dosiert, mal mit großer Kraft, setzen sie gekonnt ihre Gitarren und Stimmen ein. Dabei spielen sie jedoch immer respektvoll hinter dem Song. So erwartet den Zuschauer ihrer Konzerte ein unplugged Programm vorgetragen mit Charme, Spielfreude und großer Leidenschaft. Martin Hauke ist Gitarrist und Gründungsmitglied der Braunschweiger Rolling Stones Tribute Band "VOODOO LOUNGE" und Juan Schmid kennt man als Sänger der Hannoverschen Soulformation "SOULVIERTEL".

 

Eintritt: 15 Euro

 

Samstag, 30. April: Pflanzenbörse - ab 10.00 Uhr

Foto: Bernd Ellerbrock
Foto: Bernd Ellerbrock

 

Klein aber fein, und wer zuerst kommt, hat noch die große und freie Auswahl! HobbygärtnerInnen aus der Region bieten auch in diesem Jahr auf der beliebten Pflanzenbörse wieder an, was die Herzen von GartenliebhaberInnen höher schlagen lässt: Stauden, Pflanzen, Tomaten, Gehölze u. v. m. Der Verein "Schöneres Velber" organisiert diesen beliebten Pflanzenmarkt (Kontakt: Maren-Frenzel-Ellerbrock, Telefon: 0511/486833). Angeboten werden neben verbreiteten Pflanzen auch Raritäten - allesamt selbst im heimischen Garten gezogen. Und natürlich ist auch für Essen und Trinken gesorgt (Kaffe + Kuchen in der Kul-Turm-Kaffeestube, Bratwurst draußen).

Freitag, 20 Mai: Monsieur Momo präsentiert: Magic! - 19.00 Uhr

Foto: Marc Patzer
Foto: Marc Patzer

Durch sein charmant-sympathisches Wesen und seinem verträumten Blick auf die Welt spielt Momo sich schnell in die Herzen seiner Zuschauer! Ob im Kampf mit sich selbst, beim abenteuerlichen Spiel mit einem Herrn oder bei einem Hauch „Magic“: Momo geht stets auf sein Publikum ein und überrascht nicht nur die Zuschauer, sondern manchmal sogar sich selbst!

 

Visuelle und nonverbale Komik in frischer und frecher Art. Timo Lesniewski, alias "Momo", gewann in den letzten Jahren mehrere Kleinkunstpreise und kommt mit seinem neuen Solo-Programm nach Velber.

 

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung: "Momo verzauberte sein Publikum im Handumdrehen" und die Westdeutsche Allgemeine Zeitung: "Die Wundertüte des Abends aber war wohl Monsieur Momo – und das quasi buchstäblich. Mit seiner minimalistischen Show, die an eine sehr gute Clownsnummer aus dem Zirkus erinnert, begeistert er die Zuschauer. Seine offensichtlichen „Zaubertricks“, die jeder sofort durchschaut, und das ständig wiederholte Wort „Magic“ sind so urkomisch, dass es das Publikum kaum noch auf den Stühlen hält."

 

 

Eintritt: 15 Euro

Freitag, 10. Juni: Autorenduo Ulrike Gerold und Wolfram Haenel mit Gitarrist Axel Schulz präsentieren den "Rollator-Blues" - 19.00 Uhr

Foto: Milena Schlösser
Foto: Milena Schlösser

Brandneu und druckfrisch bringen die beiden weit über Hannover hinaus bekannten Autoren Ulrike Gerold und Wolfram Hänel ihren neuen Roman "Rollator Blues - Vielleicht muss man ja dochnicht sterben" mit nach Velber, lesen daraus, erzählen über die dahinter stehenden Recher-chearbeiten und erzählen über das Leben mit der Schriftstellerei.Rock-Urgestein Arndt Schulz (ex-Jane) spielt die passende Musik aus den 70er Jahren dazu.

 

Eintritt: 15 Euro

Samstag, 1. Oktober  (14.00 - 18.00 Uhr), Sonntag, 2. Oktober (11.00 - 17.00 Uhr) und Freitag 7. Oktober (während der Veranstaltung)

Maske auf!  Kreationen aus Müll und Plastik von Hannes Schulze-Wischeler

Hannes Schulze Wischeler

 

Jahrgang 1944, ist im Ruhrgebiet aufgewachsen, 1964 zum Architekturstudium nach Hannover gekommen und hat sein Erwerbsleben als Stadtplaner hier verbracht. Die Arbeit als Stadtplaner im Dienst einer Kommune hat in erster Linie große Anteile an Planungsrecht und Verwaltung, er hatte jedoch auch stets Interesse an gestalterischen Aspekten dieser Abeit.

 

Angestoßen vom hannoverschen Flohmarkthändler Samba N`Gom hatte er schon in den 70er Jahren begonnen, sich für afrikanische Stammeskunst zu interessieren und diese zu sammeln, i. b. afrikanische Masken. Hier gibt es eine große Vielfalt: Menschen, Tiere Mischwesen - realitätsnah oder abstrahiert. Manche haben so eine expressive Dynamik, dass die Nasen sich von Kopf ablösen. Im Zusammenhang seines Sammelinteresses stieß Schulze Wischeler auf die modernen Arbeiten des angesehenen afrikanischen Künstlers Romuald Hazoume aus Benin, der u.a. Masken aus Plastikkanistern fertigt („Mister Kanister“). Diese sind in Afrika als Transportmittel allgegenwärtig. Hazoume nimmt sie als Symbol für seinen Kontinent. Dies liegt auch gestalterisch nahe, weil der Tragegriff als Nase schon die o.a.expressive Dynamik mitbringt.

 

Im Zusammenhang seines Sammelinteresses war es für Schulze Wischeler naheliegend, sich selber an diesem Material und seinen Gestaltungsmöglichkeiten zu versuchen. Nach seinem Arbeitsleben hat er an diversen Kunstprojekten gearbeitet. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Masken, die überwiegend aus gebrauchtem Plastikmaterial hergestellt sind. In Velber wird einiges von ihnen zu sehen sein.

 

Das Plastikmaterial, das Schulze Wischeler für seine Masken, Assemblagen und plastischen Objekten nutzt, stammt überwiegend von Mittelmeerstränden - ein leidiges Thema. Ein anderen leidiges Thema ist Corona. In Zeiten eingeschränkten Reisens hat Schulze Wischeler seine Materialsuche auf hannoversche Schrottplätze ausgeweitet – soweit er dort lockdownhalber zugelassen ist. Die Ergebnisse zeigt er dann möglicherweise ein andernmal in Velber.

 

Freitag, 7. Oktober, 19.00 Uhr: Der "Zaubersalon" zu Gast im Kul-Turm - 19.00 Uhr

Zauberei ist eine der ältesten Kulturformen der Menschheit mit vielen unterschiedlichen Sparten, ernsthafte und lustige. 

Leider sind die wenigsten davon einem breiteren Publikum be-kannt. Der ZauberSalon in Hannover kommt zu Besuch nach Velber und zeigt mit seiner Show viele Facetten der Zauberkunst. In lockerer Atmosphäre präsentie-ren unterschiedliche Künstler Zaubereien aus den verschiedensten Sparten: von Bizarr- über Party-Zauberei bis hin zu Mentalismus und Close-Up.

 

Durch das Programm führt:  natürlich ein Zauberer (Heiko Wiese). Im Ortszirkel Hannover des Magischen Zirkels von Deutschland e.V. sind über 40 Zauberkünstler aktiv. Er existiert seit 86 Jahren. Wer genau in den Kul-Turm kommt? Überraschung!

 

Eintritt: 15 Euro

Freitag, 9. Dezember: Szenische Lesung der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens mit Schauspieler Rainer Künnecke und Pianistin Tina Worthmann- 20.00 Uhr (!)

                                                                       Foto: Annett Wonneberger
Foto: Annett Wonneberger

Als Ritter Obentraut ist Schauspieler Rainer Künnecke vielen Seelzern wohlvertraut. Nach Velber kommt er aber mit einer berühmten Geschichte von Charles Dickens, dem Autor, der Weihnachten erfand.

 

 

Die lebendige Weihnachts-geschichte - von Charles Dickens geschrieben, von Rainer Künnecke „erlesen“,

mit der Pianistin Christina Worthmann zu Gehör gebracht: Lassen Sie sich von Rainer Künnecke als „Mr. Scrooge“ und der Pianistin Christina Worthmann am Klavier in die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens entführen. Die gemeinsam vorgetragene Weihnachtsgeschichte und das Klavierspiel werden Sie verzaubern und lassen Sie den wunderbaren „Geist der Weihnacht“ erspüren.

 

Freuen Sie sich auf eine lebendige Darbietung mit weihnachtlicher Musik in der anheimelnden Atmosphäre des Kul-Turms.

 

Erleben Sie in der anrührenden Weihnachtsgeschichte eine Zeit der vorweihnachtlichen Entspannung, bei Glühwein und Keksen und lassen Sie sich berühren - vom Geist der Weihnacht...

 

 

Eintritt: 15 Euro